1. Inventar erstellen
- Welche KI-Tools nutzt Marketing, Vertrieb, Support?
- Welche Bilder/Videos auf Website und Social sind synthetisch oder stark manipuliert?
- Gibt es einen Chatbot, Voicebot oder KI-FAQ?
- Welche Texte zu sensiblen Themen (Politik, Gesundheit, Nachrichten) werden veröffentlicht?
2. Pflichtfälle markieren
- Deepfake-ähnliche Medien → sichtbare Kennzeichnung
- KI-Chat → Hinweis bei erster Interaktion
- Texte öffentlichen Interesses ohne menschliche Endkontrolle → Kennzeichnung oder Prozess nachschärfen
- Alles andere → dokumentieren, freiwillig transparent machen, wo es Vertrauen schafft
3. Freigabeprozess
Legen Sie fest, wer Inhalte freigibt und wie „redaktionelle Kontrolle“ bei Ihnen aussieht: Fachprüfung, Korrektur, Verantwortlicher mit Namen/Rolle. Ohne Prozess greift die Ausnahme für KI-Texte nicht glaubwürdig.
4. Technik & Badges
CMS-Felder für Bildhinweise, Chat-Widget-Text, Badge-Dateien im Theme. Downloads:
Grundlegendes Symbol
Wann zu verwenden: Wenn KI beteiligt war oder ein Textlabel / zweite Ebene genutzt wird.
Anwendungsbeispiele:
- Basissymbol neben Hinweistext
Vollständig KI-generiert
Wann zu verwenden: Wenn der gesamte Inhalt vollständig von KI stammt, ohne redaktionelle Endkontrolle.
Anwendungsbeispiele:
- Komplett synthetische Medien oder Texte
Teilweise KI-modifiziert
Wann zu verwenden: Wenn bestehende Menschen-Inhalte teilweise mit KI verändert wurden.
Anwendungsbeispiele:
- Gesichtstausch, KI-Einrichtung auf Realfotos
Icons sind freiwillig – die Pflicht nicht
5. Monitoring
- Vierteljährlich: neue Kampagnenmotive und Chat-Flows prüfen
- Agenturen vertraglich zur Kennzeichnung verpflichten
- Bußgeld- und Abmahnrisiken nicht dramatisieren, aber dokumentieren
Fazit
Inventar, Pflichtfälle, sichtbare Hinweise, Freigabe. Damit sind die meisten KMU handlungsfähig. Vertiefung: Hauptartikel zur Kennzeichnungspflicht, Deepfake-Leitfaden und KI-Kennzeichnung.

